Starke Argumente und Antworten

Die Initiative gibt in der Verfassung ein verbindliches Verbrauchsziel vor. Mit geeigneten, vom Parlament festzulegenden Massnahmen, können durch die Nutzung der Effizienz enorme Mengen an Strom gespart werden. Konkret bewirkt die Initiative eine Stabilisierung des Stromverbrauchs auf dem Niveau von 2011. Das ist machbar und wirtschaftlich lohnend.

 Stromeffizienz – die sicherste und sauberste Sache. Stromeffizienz macht mindestens jede dritte in der Schweiz verbrauchte Kilowattstunde Strom überflüssig. Sie funktioniert störungs- und emissionsfrei rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Die Schweiz fährt mit einer auf Effizienz ausgerichteten Stromversorgung nicht nur ökologisch, sondern auch bezüglich Versorgungssicherheit am Besten.

Stromeffizienz – der Schlüssel zu einer bezahlbaren Energiewende. Nicht benötigter Strom ist die günstigste Energie. An die für die Bewältigung der Energiewende bereitzustellende Strommenge trägt die Effizienz bis 2035 rund einen Drittel bei. Die Stromeffizienz ist der Schlüssel für eine bezahlbare Energiewende. Stromeffizienz schafft zudem Arbeitsplätze im Inland.

Stromeffizienz – das Tor zu mehr Unabhängigkeit. Energie, die nicht gebraucht wird, muss nicht importiert werden, muss nicht zum Verbraucher transportiert werden und Pannen können ihr nichts anhaben. Mittels Stromeffizienz-Massnahmen kann auf die Produktion von 4 bis über 6 AKW-Mühleberg verzichtet werden. Stromeffizienz bedeutet darum mehr Unabhängigkeit.

Stromeffizienz – der Code zur Lösung von Konflikten. Jede Art von Stromproduktion hat – in unterschiedlichem Ausmass – ökologische Konsequenzen (z.B. radioaktiver Abfall, CO2-Emissionen oder negative Auswirkungen auf die Gewässer). Stromeffizienz ist daher bester Naturschutz und löst Konflikte auf elegante Art und Weise. Ohne unnötige Konflikte verläuft die Energiewende nicht nur harmonischer, sondern vor allem auch rascher.

Wie funktioniert’s? Strom ist in der Anwendung geräusch- und geruchlos, bequem und billig. Darum wird er gedankenlos verbraucht. Doch Kalifornien oder Basel-Stadt machen es vor: Es gibt viele Instrumente, mit denen sich der Stromverbrauch erfolgreich reduzieren lässt. Die Auswahl reicht von Information über Verbrauchsvorschriften bis zu einer Stromlenkungsabgabe, die effiziente Verbraucherinnen und Verbraucher finanziell belohnt. Bund und Kantone sollen die optimalen Instrumente wählen können – darum setzt die Initiative nur ein Ziel und gibt keine Instrumente vor.

Der Bundesrat will auch mehr Effizienz – warum noch eine Initiative? Noch bevor die Vernehmlassungsvorlage bekannt ist, hat der Bundesrat angekündigt, dass er seine Ziele im Bereich Effizienz deutlich verwässern, er das brachliegende Potenzial nur zur Hälfte ausschöpfen will. Das Ziel bestimmt jedoch den Weg. Deshalb brauchen wir ein rechtlich verbindlich festgelegtes Ziel.

Ist das Ziel realistisch? Es gibt eine Fülle von Massnahmen und Instrumenten, um den Stromverbrauch auf dem Stand von 2011 zu stabilisieren. Ohne solche Massnahmen nimmt laut dem Bundesamt für Energie (2011) der Stromverbrauch bis 2035 um rund 23% oder 13.3 TWh zu. Die 13.3 TWh sind als Verbrauchsreduktion wenig ambitiös. Sowohl die Akademien der Wissenschaften (A+) wie auch die Stromexpertinnen und -experten der Schweizerischen Agentur für Energieeffiezienz (s.a.f.e) sehen deutlich grössere technische, aber auch politische Stromeffizienzpotenziale. Um eine dem Schweizer Kompromisssystem entsprechende Umsetzung der Initiative vorweg zu nehmen und damit die Mehrheitsfähigkeit sicher zu stellen, bezieht sich der Initiativtext lediglich auf von amtlicher Stelle bestätigte und damit weniger ambitiöse Angaben. Sie ist somit pragmatisch und realpolitisch umsetzbar.

Warum verlangt die Initiative „nur“ eine Stabilisierung? Wärmepumpen statt Ölheizungen, Elektroautos statt Benzinmotoren: Solche ökologisch oftmals sinnvollen Substitutionen brauchen zusätzlichen Strom. Auch das Bevölkerungswachstum lässt den Stromverbrauch steigen. Dieser Zusatzverbrauch soll durch eine angemessene Steigerung der Effizienz bei bisherigen Stromanwendungen wett gemacht werden. Darum verlangt die Initiative „nur“ eine Stabilisierung des heutigen Verbrauchs. Entwickeln sich die genannten Anwendungen oder die Bevölkerungszahl nicht wie erwartet, kann der Bundesrat das Verbrauchsziel anpassen.

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Werner Luginbühl

Werner Luginbühl

Energie, die nicht gebraucht wird, muss nicht importiert werden, muss nicht zum Verbraucher transportiert werden und Pannen können ihr nichts anhaben. Mehr Stromeffizienz = mehr Unabhängigkeit. Darum unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative
Franz Xaver Stadelmann

Franz Xaver Stadelmann

Alle verfügbaren Energieformen, speziell Strom, sind wertvolle Güter. Mit ihnen gilt es haushälterisch umzugehen. Mit Stromsparen und Stromeffizienz wird die ethische und schöpfungstheologische Verantwortung wahrgenommen.
Nick Beglinger

Nick Beglinger

Energieeffizienz fördert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz
Alec von Graffenried

Alec von Graffenried

Effizient ist intelligent! Daher unterstütze ich die Stromeffizienzinitiative.
Pia Stebler

Pia Stebler

Effizienz ist die sauberste und sicherste Sache der Welt und trägt massgeblich zu einer erfolgreichen Energiewende bei. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative.
Cécile Bühlmann

Cécile Bühlmann

Stromeffizienz macht mindestens jede dritte in der Schweiz verbrauchte Kilowattstunde Strom überflüssig. Sie funktioniert störungs- und emissionsfrei rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Da liegt Potenzial brach. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative
Pascale Bruderer Wyss

Pascale Bruderer Wyss

Wir alle wissen: Die beste Kilowattstunde ist jene, die wir nicht verbrauchen. Nebst der Nutzung erneuerbarer Energie gilt es deshalb konsequent auf Energieeffizienz zu setzen.
Luc Recordon

Luc Recordon

L’efficacité – en particulier électrique – vient en première ligne de toute stratégie énergétique sérieuse. Avant même de remplacer les vieilles énergies et d’en développer qui soient renouvelables, il faut cesser de gaspiller.
Kurt Fluri

Kurt Fluri

Jede Art von Stromproduktion hat ökologische Konsequenzen (z.B. radioaktiver Abfall, CO2-Emissionen oder negative Auswirkungen auf Gewässer und Landschaftsbild). Stromeffizienz ist daher bester Naturschutz und löst Konflikte auf elegante Art und Weise.
Stefan Peterhans

Stefan Peterhans

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich davon überzeugt bin, dass sich die Energiepolitik mit konkreten Zielen in der Verfassung manifestieren muss. Das Effizienzpotenzial zeigt sich u.a. so: Wärmepumpen produzieren aus 1 KWh Strom 4 KWh Wärme. Elektrodirektheizungen erzeugen aus 1 KWh Strom maximal 1 KWh Wärme.
Konrad Graber

Konrad Graber

Ich bin Mitglied des Komitees, weil gesparte Energie die günstigste Energiequelle darstellt.
Ruedi Noser

Ruedi Noser

Die effiziente Stromnutzung bietet eine Fülle an Sparmöglichkeiten, die weder unseren Lebensstil noch unseren Komfort negativ beeinflussen. Es wäre unsinnig, dieses Potenzial nicht zu nutzen.
Walter Schmid

Walter Schmid

Über Effizienz lässt sich nicht streiten. Also realisieren wir das riesige Stromeffizienz-Potenzial möglichst rasch. Mit Effizienz-Massnahmen kann der Stromverbrauch um einen Drittel gesenkt werden.
Reto Ringger

Reto Ringger

Effizienz im Umgang mit Ressourcen ist ein Wettbewerbsfaktor und ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
Kaspar Schuler

Kaspar Schuler

Mit griffigen Stromeffizienzmassnahmen kann bis 2035 auf die Produktion von 4 bis 6 AKW-Mühleberg verzichtet werden. Dafür setzt die Initiative ein verbindliches Stromverbrauchsziel. Im Gegensatz zu den Bundesvorschlägen gibt es bei der Effizienz so keinen Raum für Zaudern und Zögern mehr.
Isabelle Chevalley

Isabelle Chevalley

Les économies d'électricité sont un bon moyen de créer des emplois locaux et décentralisés.
Prisca Birrer-Heimo

Prisca Birrer-Heimo

Kostengünstig und umweltfreundlich: Mit Strom, der gar nicht verbraucht wird, sparen die Konsumentinnen und Konsumenten am meisten. Nicht benötigter Strom muss auch nicht produziert werden. Das wiederum entlastet die Umwelt.  Aus diesen Gründen unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative.
Silva Semadeni

Silva Semadeni

Für mich hat bei der Energiewende Stromeffizienz erste Priorität.
Barbara Schmid-Federer

Barbara Schmid-Federer

Als Familienfrau liegt mir ein sorgfältiger Umgang mit den knappen Ressourcen am Herzen. Es gibt nichts Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschonenderes als Effizienz. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative aus voller Überzeugung. Die kommenden Generationen werden uns dafür dankbar sein.
Ruedi Meier

Ruedi Meier

Minergie hat gezeigt, dass riesige Effizienzpotenziale im Wärmebereich realisiert werden können (Faktor 4). Beim Strom fehlen erfolgreiche Programme. Die Stromeffizienz-Initiative löst die notwendigen Impulse zum Nutzen von Wirtschaft und Bevölkerung aus.
Peter Kälin

Peter Kälin

Uns Menschen steht nur eine Welt zur Verfügung, deshalb müssen wir zu ihr Sorge tragen. Als Arzt fordere ich das sofortige Abschalten der menschenfeindlichen AKW. Ich unterstütze die Initiative, da sie die Stromeffizienz und das Stromsparen in die Verfassung aufnimmt.
Gabriele Hildesheimer Vuillemin

Gabriele Hildesheimer Vuillemin

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich die erfreuliche Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft weiter stärken will.
Maja Ingold

Maja Ingold

Ich bin Mitglied des Initiativkomitees, weil beim geplanten Umbau der Energieversorgung die Effizienzprojekte das grösste Potenzial haben und keine grossen Zielkonflikte mit den Interessen des Naturschutzes und der Biodiversität entstehen.
Markus Hausammann

Markus Hausammann

Ich bin Mitglied des Komitees, weil die effiziente Stromnutzung eine der Voraussetzungen ist, um unsere Umwelt als natürliche Lebensgrundlage langfristig zu erhalten.
Felix Gassmann

Felix Gassmann

Die Gebäude der Schweiz verbrauchen 40% des gesamten Energiebedarfs. Die intelligenten Gebäude der Zukunft werden eine viel höhere Energieeffizienz aufweisen und in der Lage sein, Strom zu produzieren und dezentral zu speichern.  Deshalb möchte ich die Stromeffizienz-Initiative begleiten!
Urs Gasche

Urs Gasche

Ich mache im Initiativkomitee mit, weil ich politisch überzeugt bin, dass die verbesserte Energieeffizienz die Grundlage für die neue Energiepolitik sein muss. Als Vertreter der Strombranche ist mein Unternehmen und bin ich bereit, einen  Betrag zur Stromeffizienz zu leisten. Die Initiative fordert klare und allgemeingültige Vorgaben einerseits, will aber die Substitution von fossilen Energieträgern durch effizientere Stromnutzung nicht behindern. Diese Zielsetzungen begrüsse und unterstütze ich.
Jürg Grossen

Jürg Grossen

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich als Unternehmer langjährige Erfahrung mit Stromeffizienz habe und ich deshalb vom riesigen Potenzial in diesem Bereich überzeugt bin.
miux. Kreative Zusammenarbeit – die bewegt!