Stromeffizienz: Sicher und wirtschaftlich

Der umfassende Artikel ist im Bulletin Zug, Nr. 4 vom Dezember 2014 der "Alternative - die Grünen Zug" erschienen.Hier geht' zum ausführlichen Artikel (bitte auf nachstehenden Link klicken): 04_14_Bulletin Beitrag Stromeffizienz-Initiative15. 12. 2014

Stromeffizienz: Sicher und wirtschaftlich. Nachfolgend finden Sie einen Artikel der Geschäftsführerin der Stromeffizienz-Initiative Dr. Pia Stebler, welcher einen Überblick über die Initiative, die von den Initianten vorgeschlagenen 5 Massnahmen zur Zielerreichung sowie zum aktuellen, erfreulichen Stand der soeben beendeten Nationalratsdebatte gibt.

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Stromsparbonus-Modell im Nationalrat erfolgreich

Der Rat stimmte mit 117 zu 73 Stimmen bei 3 Enthaltungen einem Modell zu, das eine Minderheit der vorberatenden Kommission, die sogenannte Minderheit Grunder, eingebracht hatte. In den Grundzügen entspricht das Modell einer der fünf Massnahmen der Stromeffizienz-Initian­ten, nämlich dem im Ausland bereits bewährten Modell, Effizienzdienstleistungen einzufordern. Selbst Bundesrätin Do­ris Leuthard unterstützte den Minderheitsantrag Grunder, indem sie sagte: „Folgen Sie dem Bun­desrat und der Minderheit Grunder, dann tun Sie das Richtige“. Stromsparbonus-Modell wichtiger Pfeiler für Effizienz-Initiative Die im Mai 2013 eingereichte eidgenössische Volksinitiative „Für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung (Stromeffizienz-Initiative)“ fordert, dass bis 2035 der Stromverbrauch auf dem Niveau von 2011 (58.6 TWh) stabilisiert wird. Mit fünf Massnahmen zeigt das Initiativkomitee auf, wie das Ziel erreicht werden kann. Mit rund 5 TWh trägt das Stromsparbonus-Modell massgeblich zur Erreichung des Effizienzziels bei. Es profitieren davon nicht nur die Verbraucher, sondern auch die übrigen Akteure im Strom­markt, weil sich für sie ein neuer Markt, der Markt der Effizienzdienstleistungen, auftut. Und der Umwelt kommt die Massnahme auch zu Gute: Strom, der nicht benötigt wird, ist garantiert sauber. Rückzug der Stromeffizienz-Initiative derzeit noch kein Thema Präsident Ruedi Noser: „Das heutige Ergebnis im Nationalrat ist sehr erfreulich. Nun gilt es die Debatte im Ständerat abzuwarten. Danach ziehen wir im Initiativkomitee Bilanz.“03. 12. 2014

Das Initiativkomitee der Stromeffizienz-Initiative nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Nationalrat sich heute deutlich für eine Anreizumkehr im Strommarkt entschieden hat: Nicht nur wer mehr Strom verkauft soll in Zukunft belohnt werden, sondern auch wer die Endkunden gut beim Stromsparen berät und so den Stromverbrauch senkt. Damit entsteht ein Markt für Effizienzdienstleistungen, der massgeblich zur Erreichung des Ziels der Stromeffizienz-Initiative beiträgt.

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Effizienzpolitik ist wieder zielorientiert, aber noch nicht konsistent

Die Initianten der Stromeffizienz-Initiative nehmen mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der in einer früheren Sitzung der UREK-N gestrichene Artikel zu den Energie- und Stromverbrauchszielen in der Energiestrategie 2050 wieder nahezu unverändert aufgenommen worden ist. FDP-Nationalrat Ruedi Noser, Präsident des Vereins Stromeffizienz-Initiative, hat Hoffnung: „Eine wirksame Energiepolitik nutzt ganz zuerst einmal die Effizienzpotenziale. Die Kommission hat sich nun entsprechende Ziele gesetzt, die Massnahmen zur Zielerreichung sind aber noch ungenügend“. Rückzug der Stromeffizienzinitiative kein Thema Gemäss Ruedi Noser steht ein Rückzug der Stromeffizienz-Initiative derzeit nicht zur Diskussion: „Darüber wird erst entschieden, wenn die Energiestrategie 2050 in beiden Räten abschliessend beraten worden ist. Wir werden diesen Entscheid nicht nur davon abhängig machen, ob unsere Ziele in der Energiestrategie 2050 verankert sind, sondern auch davon, ob ein zielkonformer Massnahmenkatalog vorliegt. Wir wollen Taten sehen“.29. 10. 2014

Mit dem Rückkommen auf die Energie- und Stromverbrauchsziele in der Energiestrategie 2050-Vorlage kehrt die Umwelt-, Raumplanungs- und Energiekommission des National-rats (UREK-N) wieder auf den Weg einer zielorientierten Energiepolitik zurück. Die Initianten der Stromeffizienz-Initiative begrüssen diesen Entscheid. Unverständlich ist für die Stromeffizienzler aber, dass die Kommissionsmehrheit massnahmeseitig nicht gleichzieht.

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Energiekommission des Nationalrats will keine neuen Geschäftsfelder für Schweizer KMU

Sparbonus-Modell als gewerbefreundliche Alternative zu Bundesrats-Vorschlag Das Sparbonus-Modell für Netzbetreiber stellt eine anreizorientierte Alternative zum bundesrätlichen Vorschlag der sogenannt „Weissen Zertifikate“ dar. Mit den „Weissen Zertifikaten“ würde eine unnötige Bürokratie aufgebaut und der Wettbewerb der Ideen durch standardisierte Stromsparmassnahmen des Bundes unterbunden. Beim Sparbonus-Modell hingegen bestimmen Unternehmer, wie sie das vorgegebene Stromverbrauchsziel erreichen. Das Modell setzt lediglich die Rahmenbedingungen für die Etablierung neuer, lukrativer Stromeffizienz-Geschäfts­felder. Mit dem Verkauf von weniger Strom lässt sich dank entsprechenden Anreizen mehr Gewinn er­zielen. Davon profitiert nicht nur die Stromwirtschaft, sondern auch der Durchschnitts-Strom­verbraucher. Das von den Stromeffizienz-Initianten propagierte Sparbonus-Modell lehnt sich indirekt an die Decoupling-Modelle aus Kalifornien und Dänemark an, wurde in rund 20 Ländern und Gliedstaaten bereits höchst erfolgreich eingeführt und wird auch durch die kürzlich verabschiedete Effizienzdirektive der EU unterstützt. Ablehnung Sparbonus-Modell ein Affront gegenüber dem innovativen Unternehmertum Auf Unverständnis stösst deshalb die Ablehnung des gewerbefreundlichen Sparbonus-Mo­dells in der gestrigen Sitzung der UREK-N. So werden nicht nur nachhaltige Arbeitsplätze verhindert, sondern auch ein grosses Stromeffizienzpotenzial nicht erschlossen. Eine valable und politisch in absehbarer Zeit mehrheitsfähige Alternative bietet die UREK-N nicht an. Damit nimmt sie in Kauf, dass ausgerechnet der sauberste und günstigste Strom – der nicht verbrauchte – nicht mithilft, die Energiewende zu fördern Revision der Energieverordnung ist ebenfalls ein Bumerang für die Schweizer Stromeffizienz-Wirtschaft In der Energieverordnung bestimmen Mindeststandards den maximal zulässigen Stromver­brauch von Geräten. Die vom Bundesrat heute beschlossenen neuen Mindeststandards für Geschirrspüler, Computer, Wärmepumpen und andere Geräte lassen einen Stromverbrauch zu, der weit über dem Stand der besten verfügbaren Technik liegt, obschon das Parlament in einer Motion gefordert hat, dass sich der Bundesrat an dieser orientieren müsse. Damit werden auch künftig dem Konsumenten ineffiziente Geräte angeboten, welche zu unnötig hohen Stromrechnungen führen.25. 06. 2014

Mit ihrem gestrigen Nein zum Sparbonus-Modell für Netzbetreiber behindert die Energiekommission des Nationalrats (UREK-N) nicht nur die Energiewende, sie verhindert zudem die Entstehung lukrativer neuer Geschäftsfelder für das Schweizer Stromeffizienz-Gewerbe. Auch die vom Bundesrat heute beschlossene Revision der Energieverordnung schwächt die Schweizer Wirtschaft, erschwert den Konsumenten die Produktewahl unnötig und nutzt das Stromeffizienzpotenzial bei Weitem nicht aus.

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Ein wichtiger Tag für die Stromeffizienz

Die Vertreter des Initiativkomitees werden sich für die Verankerung eines Stromeffizienzziels, sei es in der Verfassung oder auf Gesetzesstufe, und für die fünf zielführenden, griffigen und liberalen Massnahmen, welche das breit abgestützte Initiativkomitee bereits letzten Sommer verabschiedet hat, stark machen. Denn: Nur mit griffigen und rasch umsetzbaren Massnahmen wird die Ener­giewende ohne Pannen gelingen – davon sind sie überzeugt. Für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung gilt: Weniger ist mehr! Strom, der nicht be­nötigt wird, muss nicht produziert werden, schont das Portemonnaie der Verbraucher, greift nicht in das Landschaftsbild ein, senkt die Auslandabhängigkeit und schafft erst noch Arbeitsplätze im Inland. Die Schweizer Effizienzwirtschaft steht bereit. Gemäss den Initianten kann durch Effizienzmassnahmen der Stromverbrauch im Umfang der jährlichen Produktion von mindestens sechs Kernkraftwerken der Grösse von Mühleberg gesenkt werden.31. 03. 2014

Heute vertreten die Nationalräte Ruedi Noser (FDP.Die Liberalen) und Markus Hausammann (SVP) die Ziele und Massnahmen der eidgenössischen Volksinitiative „Für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung (Stromeffizienz-Initiative)“ in der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats (UREK-N).

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Bundesrätliches Nein zur Stromeffizienz-Initiative überrascht nicht

Neu ist, dass sich zwischenzeitlich die vorberatende Kommission des Nationalrats, die UREK-N, mit der Energiestrategie 2050 befasst und eben genau dieses Stromeffizienzziel in ihrer Januar-Sitzung gestrichen hat. Die Stromeffizienz-Initiative erhält dadurch ein noch grös­seres Gewicht und stärkt dem Bundesrat den Rücken: Sollten National- und Ständerat das Stromeffizienz-Ziel im Rahmen der  Energiestrategie 2050 ablehnen, bringt das Initiativkomitee die Stromeffizienz-Initiative zur Volksabstimmung. Stromeffizienz-Initiative soll Parlament auf Kurs bringen Der Entscheid der UREK-N, das Stromeffizienz-Ziel zu streichen, bedeutet, dass die Energiepolitik ziellos wird. Wie kann man die Segel richtig setzen, wenn der Kurs nicht bekannt ist? Wie kann die Einhaltung des Kurses überprüft werden, wenn gar kein Kurs gesetzt ist? Die Initianten der Stromeffizienz-Initiative hoffen, dass die eidgenössischen Räte das Schiff wieder auf den Effizienzkurs bringen und den Hafen einer sicheren und wirtschaftlichen Stromversorgung anpeilen. Der Präsident der Stromeffizienz-Initiative, FDP-Nationalrat Ruedi Noser, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Eine glaubwürdige Politik muss nicht nur Ziele setzen, sondern auch auf­zeigen, wie diese Ziele erreicht werden können. Die Initianten machen das, wir haben im letzten Sommer dem Bundesrat ein Paket mit 5 Massnahmen zugestellt“.
Mehr Stromeffizienz dient allen Jede dritte, heute verbrauchte Stromeinheit wird dank den vom Initiativekomitee propagierten Effizienzmassnahmen überflüssig. Die Massnahmen sind so ausgestaltet, dass der volkswirtschaftliche Nutzen maximal ist, die Bü­rokratie möglichst gering und sowohl die Haushalte, die Wirtschaft wie auch der Staat profitieren. Die Schweiz hat viele Trümpfe in Sachen Energiemanagement in der Hand: Energieeffizienz schafft Arbeitsplätze, schont das Portemonnaie der Verbraucher, schützt Landschaft und Umwelt und könnte ein weiterer Exportschlager der Schweiz werden.  Erneuerbare Energien sind gut, aber Effizienz ist unbestritten Die Initianten haben nichts gegen den Einsatz von mehr erneuerbaren Energien zur Stromproduktion. Aber gerade die in Deutschland laufenden hitzigen Debatten um den Verlauf der Strom-Autobahn vom Norden nach Süden zeigen, dass sobald es konkret wird, sich Widerstände aus allen Richtungen manifestieren. Stromeffizienz hingegen sieht, riecht und fühlt man nicht. Sie beeinträchtigt auch die Gesundheit nicht. AKW sind nicht mehr mehrheitsfähig. Gegen weniger Stromverbrauch bei gleichem Komfort (Effizienzgewinne) dagegen kann niemand ernsthaft sein. Deshalb ist mehr Stromeffizienz ein rascher und wichtiger Schritt hin zum Ziel einer geglückten Energiewende.27. 02. 2014

Bereits mit der Verabschiedung der Energiestrategie 2050 im Oktober 2013 liess der Bundesrat verlauten, dass er die Stromeffizienz-Initiative ohne Gegenvorschlag ablehnt. Dies insbesondere deshalb, weil er selbst die Ziele der Stromeffizienz-Initiative nach deren Einreichung im Mai 2013 in etwa der gleichen Grössenordnung übernommen hat. Dass er jetzt in seiner Botschaft zur Stromeffizienz-Initiative aus denselben Gründen bei seinem Nein bleibt, ist nichts anderes als konsequent.

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Stromeffizienz-Initiative notwendiger denn je

Der Bundesrat schlägt ein mit der Initiative vergleichbares Stromeffizienz-Ziel vor, lehnt die Ini­tia­­tive selbst aber ohne Gegenvorschlag ab. Die Initianten nehmen mit Befriedigung zur Kennt­nis, dass der Bundesrat die Ziel­­richtung aufgenommen hat, auch wenn er nicht ganz soweit geht wie die Initiative. Lücke zwischen Ziel und Massnahmen Was den Initianten der Stromeffizienz-Initiative missfällt, ist, dass mit dem vom Bundesrat vor­geschla­genen Massnahmen bis 2035 nur 70% des Stromsparziels tatsächlich erreicht wird. Ei­ne solche Ziellücke ist für den Zürcher FDP-Nationalrat Ruedi Noser, Präsident Verein Stromeffizienz-Initiative, nicht akzeptabel: “Ob das Ziel in der Verfassung oder im Gesetz steht, ist mir letztlich egal. Aber wir brauchen eine Kohärenz zwischen Zielen und Massnahmen. Ohne Erfüllung der Effizienzziele ist der beschlossene Atomausstieg nicht zu schaffen. Und: Die Effizienz­mass­nahmen sind die ein­zigen Massnahmen, die sofort greifen, und von niemanden ernsthaft bekämpft werden können.“ Für die Initianten ist deshalb klar: Es braucht den Druck der Initiative, der Organisationen und der Stimm­­­­bürgerinnen und Stimmbürgern, die hinter der Initiative stehen, um Massnahmen und Zie­le in Übereinstimmung zu bringen. Ruedi Noser dazu: „Eine glaubwürdige Politik muss nicht nur Ziele setzen, sondern auch aufzeigen, wie diese Ziele erreicht werden können. Die Initianten machen das“. Massnahmenbündel liegt auf dem Tisch des Bundesrats Das breit abgestützte Stromeffizienz-Komitee hat denn dem Bundesrat unlängst ein von allen getragenes Massnahmenbündel unterbreitet, welches das Initiativziel (Stabilisierung des Stromver­brauchs bis 2035 auf dem Niveau von 2011) zu 100 Prozent erfüllt. Das Bündel setzt sich aus fünf Einzelmassnahmen zusammen und erzielt eine Stromeinsparung 18.5 TWh gegenüber einer Entwicklung ohne jede Effizienzmassnahme. Mit anderen Worten: Jede dritte, heute verbrauchte Stromeinheit wird dank den propagierten Effizienzmassnahmen überflüssig. Die Massnahmen sind so ausgestaltet, dass der volkswirtschaftliche Nutzen maximal ist, die Bü­rokratie möglichst gering und sowohl die Haushalte, die Wirtschaft wie auch der Staat ihren Bei­trag leisten. Nicht Bestandteil des Massnahmenbündels ist eine Stromlenkungs­ab­gabe, obschon diese im Kreise der Initianten intensiv diskutiert worden ist und von vielen eine Lenkungsabgabe als sinnvoll erachtet wird. Ständerat Luc Recordon (VD), Vizepräsident: „Die­ gemeinsam erarbeiteten Massnahmen werden wir im parlamentarischen Raum vehement vertreten und dafür sorgen, dass die gesetzten Ziele zeitgerecht erfüllt werden“.24. 10. 2013

Die bundesrätliche Energiestrategie 2050 erfüllt die Stromeffizienz-Ziele nicht ganz, und was nach der parlamentarischen Debatte von den Effizienzzielen übrig bleibt, ist offen. Darum braucht es weiterhin den Druck der Stromeffizienz-Initiative mit ihren 110‘000 gültigen Unterschriften. Sie ist die Messlatte für das Parlament: Gelingt die Nachbesserung der bundesrätlichen Vorlage im Parlament nicht, hat das Volk das letzte Wort.

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109’420 gültige Unterschriften für die Stromeffizienz-Initiative

Präsident und FDP-Nationalrat Ruedi Noser nimmt das Ergebnis mit Befriedigung zur Kennt­nis: „Sicher, wir haben erwartet, dass die Initiative zu Stande kommt. Aber zwischen Erwar­tung und Eintreffen besteht halt doch noch ein gewisser Unterschied. Jetzt haben wir es Schwarz auf Weiss.“ Seit der Einreichung der Initiative Mitte Mai 2013 haben die Initianten nicht einfach zu­ge­­war­tet, sondern einen Workshop vorbereitet, der am 17. Juni 2013 abgehalten wird. „Ziel des Work­shops wird es sein, den Gedankenaustausch unter den Initianten, aber auch mit ex­te­rnen Experten zu pflegen und dann sich auf ein gemeinsames Massnahmenbündel zu ein­­igen“, so Luc Recordon, Vizepräsident des breit abgestützten Trägervereins und GPS-Stän­derat (VD). Präsident Ruedi Noser ist es ein grosses Anliegen, drei bis vier Massnahmen herauszuschä­len, welche genügen, um das Effizienzpotenzial zu erschliessen. Ruedi Noser: „Weniger ist auch hier mehr. Ich bin übe­rzeugt, dass wir einen gemeinsamen Nenner finden werden.“ Zur Erinnerung: Die Initiative fordert die Stabilisierung des Stromverbrauchs auf dem Niveau des Jahres 2011. Die Initianten wollten bewusst ein Ziel, aber keine Massnahmen in der Ver­fassung verankert haben. Die Initianten haben Begleitpapieren bisher lediglich aufge­zeigt, dass es zahlreiche politische Massnahmen zur Erreichung des Effizienzziels gibt. Auf ein Massnahmenbündel festgelegt hat man sich bisher aber noch nicht. 07. 06. 2013

Die Bundeskanzlei teilt dem Initiativkomitee mit, dass die am 15. Mai 2013 eingereichte Initiative „Für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung (Stromeffizienz-Initiative)“ mit 109’420 gültigen Unterschriften zu Stande gekommen ist. Die Qualität der Sammlung war sehr gut. Die Bundeskanzlei musste bei ihrer Überprüfung nur ein paar wenige Hundert Unterschriften für ungültig erklären.

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Stromeffizienz-Initiative eingereicht

Präsident und FDP-Nationalrat Ruedi Noser: „Wir sind glücklich darüber, dass die Un­ter­schriftensammlung so effizient abgelaufen ist.“ Gemäss Noser hat kaum jemand die Not­wen­digkeit und den Sinn der Initiative angezweifelt. Trotzdem sei es manchmal hart ge­we­sen, in den kalten Wintermonaten auf die Strasse zu stehen und Unterschriften zu sam­meln.  Initiative ist absolut notwendig Gemäss Vizepräsident Luc Recordon (Ständerat VD) ist die Initiative unbedingt notwendig: „Was der Bundesrat in seiner Vernehmlassungsvorlage zur Energiestrategie 2050 Ende 2012 vorgelegt hat, ist zu langsam und zu locker. Sie schöpft deshalb das Stromeffizienz-Potenzial bei Weitem nicht aus.“ Die ebenfalls im Initiativkomitee vertretenen Umweltorganisationen gehen noch wei­ter. „Das Sparpotenzial liegt so­gar viel höher als von der Initiative anvisiert: Bis 2035 können vier Fünftel des Schwei­zer Atomstroms über Effizienzmassnahmen ersetzt werden. Die Initiative sorgt dafür, dass es ein verbindliches Minimalziel gibt - und so die Energie­wen­de ihr Eff­izienzversprechen halten muss", so Vorstandsmitglied Kaspar Schuler von Green­peace. Dass das in der Initiative formulierte Stromverbrauchsziel, Stabilisierung des Stromver­brauchs bis 2035 auf dem Niveau von 2011, realistisch ist, unterstützt auch Elektroplaner und glp-Nationalrat Jürg Grossen aus Frutigen: „Ich sehe bei meiner Arbeit  tag­täglich, was bezüglich Stromeffizienz möglich ist. Wenn man den Leuten erklärt, wie sie mit weniger Strom den gleichen Komfort haben können, machen sie es.“ Wie geht es nach der Einreichung weiter? Patrick Hofstetter, Vorstandsmitglied des Trägervereins und Leiter Klima & Energie WWF Schweiz: „Jede dritte Kilowattstunde Strom wird verschwendet. Um diese Ver­schwen­­­dung zu stoppen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Noch im Juni 2013 treffen sich die Mitglieder des Initiativkomitees, der Vorstand sowie externe Experten, um Massnahmen zu diskutieren und zu be­werten“. Präsident Ruedi Noser ist es ein grosses Anliegen, drei bis vier Massnahmen herauszuschä­len, welche genügen, um das Effizienzpotenzial zu erschliessen. Ruedi Noser: „Weniger ist auch hier mehr. Ich bin übe­rzeugt, dass wir einen gemeinsamen Nenner finden werden.“ „Im Herbst starten wir mit vier bis fünf regionalen Veranstaltungen eine Sensibilsie­rungs­­­kam­pagne“, so Geschäftsführerin Pia Stebler. Die Leute sollen darüber in­formiert wer­­den, welche politischen Massnahmen in der Hitliste des Initiativkomitees ganz oben ste­hen, und lokal ver­an­kerte Unternehmen sollen ihre Produkte und Dienstleistungen zum Stromsparen vor­stel­len. SVP-Nationalrat und Initiativ­ko­mi­­tee-Mitglied Markus Hausammann (TG): „Man darf ei­nes nicht vergessen: Effizienz­mass­nahmen nützen dem Verbraucher, schonen das Klima, schaf­­fen Arbeitsplätze im Inland und verringern die Auslandabhängigkeit. Wir schlagen somit meh­­rere Fliegen auf einen Streich.“ Der Bundesrat kommt am Willen des Volkes nicht vorbei Mit mehr als 128'000 Menschen, welche die Initiative unterschrieben haben, muss der Bun­desrat zur Kenntnis nehmen, dass sein Stromsparziel weit unter den Möglichkeiten liegt und dass die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ambitiösere Zielvorstellungen ha­ben. „Die Wirtschaft hat noch enormes Potenzial, Strom zu sparen. Wir brauchen Rahmenbe­dingungen, welche die Unternehmen motivieren, in Effizienzmassnahmen zu investieren“, so Gabi Hildesheimer, Mitglied des Initiativ­ko­mi­tees / des Vorstandes und Co-Geschäftsführerin Öbu.16. 05. 2013

In nur gerade 7 Monaten haben über 128’000 Personen die Initiative für eine Stabilisierung des Stromverbrauchs unterschrieben. Die aktive Sammlung wurde deshalb bereits Anfang April 2013 eingestellt. Am 15. Mai 2013 wurden die Unterschriftenpakete bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht.

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Felix Gassmann

Felix Gassmann

Die Gebäude der Schweiz verbrauchen 40% des gesamten Energiebedarfs. Die intelligenten Gebäude der Zukunft werden eine viel höhere Energieeffizienz aufweisen und in der Lage sein, Strom zu produzieren und dezentral zu speichern.  Deshalb möchte ich die Stromeffizienz-Initiative begleiten!
Jürg Grossen

Jürg Grossen

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich als Unternehmer langjährige Erfahrung mit Stromeffizienz habe und ich deshalb vom riesigen Potenzial in diesem Bereich überzeugt bin.
Ruedi Meier

Ruedi Meier

Minergie hat gezeigt, dass riesige Effizienzpotenziale im Wärmebereich realisiert werden können (Faktor 4). Beim Strom fehlen erfolgreiche Programme. Die Stromeffizienz-Initiative löst die notwendigen Impulse zum Nutzen von Wirtschaft und Bevölkerung aus.
Franz Xaver Stadelmann

Franz Xaver Stadelmann

Alle verfügbaren Energieformen, speziell Strom, sind wertvolle Güter. Mit ihnen gilt es haushälterisch umzugehen. Mit Stromsparen und Stromeffizienz wird die ethische und schöpfungstheologische Verantwortung wahrgenommen.
Stefan Peterhans

Stefan Peterhans

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich davon überzeugt bin, dass sich die Energiepolitik mit konkreten Zielen in der Verfassung manifestieren muss. Das Effizienzpotenzial zeigt sich u.a. so: Wärmepumpen produzieren aus 1 KWh Strom 4 KWh Wärme. Elektrodirektheizungen erzeugen aus 1 KWh Strom maximal 1 KWh Wärme.
Reto Ringger

Reto Ringger

Effizienz im Umgang mit Ressourcen ist ein Wettbewerbsfaktor und ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
Pia Stebler

Pia Stebler

Effizienz ist die sauberste und sicherste Sache der Welt und trägt massgeblich zu einer erfolgreichen Energiewende bei. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative.
Kaspar Schuler

Kaspar Schuler

Mit griffigen Stromeffizienzmassnahmen kann bis 2035 auf die Produktion von 4 bis 6 AKW-Mühleberg verzichtet werden. Dafür setzt die Initiative ein verbindliches Stromverbrauchsziel. Im Gegensatz zu den Bundesvorschlägen gibt es bei der Effizienz so keinen Raum für Zaudern und Zögern mehr.
Luc Recordon

Luc Recordon

L’efficacité – en particulier électrique – vient en première ligne de toute stratégie énergétique sérieuse. Avant même de remplacer les vieilles énergies et d’en développer qui soient renouvelables, il faut cesser de gaspiller.
Konrad Graber

Konrad Graber

Ich bin Mitglied des Komitees, weil gesparte Energie die günstigste Energiequelle darstellt.
Werner Luginbühl

Werner Luginbühl

Energie, die nicht gebraucht wird, muss nicht importiert werden, muss nicht zum Verbraucher transportiert werden und Pannen können ihr nichts anhaben. Mehr Stromeffizienz = mehr Unabhängigkeit. Darum unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative
Kurt Fluri

Kurt Fluri

Jede Art von Stromproduktion hat ökologische Konsequenzen (z.B. radioaktiver Abfall, CO2-Emissionen oder negative Auswirkungen auf Gewässer und Landschaftsbild). Stromeffizienz ist daher bester Naturschutz und löst Konflikte auf elegante Art und Weise.
Pascale Bruderer Wyss

Pascale Bruderer Wyss

Wir alle wissen: Die beste Kilowattstunde ist jene, die wir nicht verbrauchen. Nebst der Nutzung erneuerbarer Energie gilt es deshalb konsequent auf Energieeffizienz zu setzen.
Urs Gasche

Urs Gasche

Ich mache im Initiativkomitee mit, weil ich politisch überzeugt bin, dass die verbesserte Energieeffizienz die Grundlage für die neue Energiepolitik sein muss. Als Vertreter der Strombranche ist mein Unternehmen und bin ich bereit, einen  Betrag zur Stromeffizienz zu leisten. Die Initiative fordert klare und allgemeingültige Vorgaben einerseits, will aber die Substitution von fossilen Energieträgern durch effizientere Stromnutzung nicht behindern. Diese Zielsetzungen begrüsse und unterstütze ich.
Nick Beglinger

Nick Beglinger

Energieeffizienz fördert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz
Maja Ingold

Maja Ingold

Ich bin Mitglied des Initiativkomitees, weil beim geplanten Umbau der Energieversorgung die Effizienzprojekte das grösste Potenzial haben und keine grossen Zielkonflikte mit den Interessen des Naturschutzes und der Biodiversität entstehen.
Prisca Birrer-Heimo

Prisca Birrer-Heimo

Kostengünstig und umweltfreundlich: Mit Strom, der gar nicht verbraucht wird, sparen die Konsumentinnen und Konsumenten am meisten. Nicht benötigter Strom muss auch nicht produziert werden. Das wiederum entlastet die Umwelt.  Aus diesen Gründen unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative.
Peter Kälin

Peter Kälin

Uns Menschen steht nur eine Welt zur Verfügung, deshalb müssen wir zu ihr Sorge tragen. Als Arzt fordere ich das sofortige Abschalten der menschenfeindlichen AKW. Ich unterstütze die Initiative, da sie die Stromeffizienz und das Stromsparen in die Verfassung aufnimmt.
Isabelle Chevalley

Isabelle Chevalley

Les économies d'électricité sont un bon moyen de créer des emplois locaux et décentralisés.
Walter Schmid

Walter Schmid

Über Effizienz lässt sich nicht streiten. Also realisieren wir das riesige Stromeffizienz-Potenzial möglichst rasch. Mit Effizienz-Massnahmen kann der Stromverbrauch um einen Drittel gesenkt werden.
Cécile Bühlmann

Cécile Bühlmann

Stromeffizienz macht mindestens jede dritte in der Schweiz verbrauchte Kilowattstunde Strom überflüssig. Sie funktioniert störungs- und emissionsfrei rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Da liegt Potenzial brach. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative
Silva Semadeni

Silva Semadeni

Für mich hat bei der Energiewende Stromeffizienz erste Priorität.
Barbara Schmid-Federer

Barbara Schmid-Federer

Als Familienfrau liegt mir ein sorgfältiger Umgang mit den knappen Ressourcen am Herzen. Es gibt nichts Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschonenderes als Effizienz. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative aus voller Überzeugung. Die kommenden Generationen werden uns dafür dankbar sein.
Ruedi Noser

Ruedi Noser

Die effiziente Stromnutzung bietet eine Fülle an Sparmöglichkeiten, die weder unseren Lebensstil noch unseren Komfort negativ beeinflussen. Es wäre unsinnig, dieses Potenzial nicht zu nutzen.
Markus Hausammann

Markus Hausammann

Ich bin Mitglied des Komitees, weil die effiziente Stromnutzung eine der Voraussetzungen ist, um unsere Umwelt als natürliche Lebensgrundlage langfristig zu erhalten.
Gabriele Hildesheimer Vuillemin

Gabriele Hildesheimer Vuillemin

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich die erfreuliche Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft weiter stärken will.
Alec von Graffenried

Alec von Graffenried

Effizient ist intelligent! Daher unterstütze ich die Stromeffizienzinitiative.
miux. Kreative Zusammenarbeit – die bewegt!