Stromeffizienz-Initiative eingereicht

16.05.2013

Präsident und FDP-Nationalrat Ruedi Noser: „Wir sind glücklich darüber, dass die Un­ter­schriftensammlung so effizient abgelaufen ist.“ Gemäss Noser hat kaum jemand die Not­wen­digkeit und den Sinn der Initiative angezweifelt. Trotzdem sei es manchmal hart ge­we­sen, in den kalten Wintermonaten auf die Strasse zu stehen und Unterschriften zu sam­meln.

 Initiative ist absolut notwendig

Gemäss Vizepräsident Luc Recordon (Ständerat VD) ist die Initiative unbedingt notwendig: „Was der Bundesrat in seiner Vernehmlassungsvorlage zur Energiestrategie 2050 Ende 2012 vorgelegt hat, ist zu langsam und zu locker. Sie schöpft deshalb das Stromeffizienz-Potenzial bei Weitem nicht aus.“

Die ebenfalls im Initiativkomitee vertretenen Umweltorganisationen gehen noch wei­ter. „Das Sparpotenzial liegt so­gar viel höher als von der Initiative anvisiert: Bis 2035 können vier Fünftel des Schwei­zer Atomstroms über Effizienzmassnahmen ersetzt werden. Die Initiative sorgt dafür, dass es ein verbindliches Minimalziel gibt – und so die Energie­wen­de ihr Eff­izienzversprechen halten muss“, so Vorstandsmitglied Kaspar Schuler von Green­peace.

Dass das in der Initiative formulierte Stromverbrauchsziel, Stabilisierung des Stromver­brauchs bis 2035 auf dem Niveau von 2011, realistisch ist, unterstützt auch Elektroplaner und glp-Nationalrat Jürg Grossen aus Frutigen: „Ich sehe bei meiner Arbeit  tag­täglich, was bezüglich Stromeffizienz möglich ist. Wenn man den Leuten erklärt, wie sie mit weniger Strom den gleichen Komfort haben können, machen sie es.“

Wie geht es nach der Einreichung weiter?

Patrick Hofstetter, Vorstandsmitglied des Trägervereins und Leiter Klima & Energie WWF Schweiz: „Jede dritte Kilowattstunde Strom wird verschwendet. Um diese Ver­schwen­­­dung zu stoppen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Noch im Juni 2013 treffen sich die Mitglieder des Initiativkomitees, der Vorstand sowie externe Experten, um Massnahmen zu diskutieren und zu be­werten“.

Präsident Ruedi Noser ist es ein grosses Anliegen, drei bis vier Massnahmen herauszuschä­len, welche genügen, um das Effizienzpotenzial zu erschliessen. Ruedi Noser: „Weniger ist auch hier mehr. Ich bin übe­rzeugt, dass wir einen gemeinsamen Nenner finden werden.“

„Im Herbst starten wir mit vier bis fünf regionalen Veranstaltungen eine Sensibilsie­rungs­­­kam­pagne“, so Geschäftsführerin Pia Stebler. Die Leute sollen darüber in­formiert wer­­den, welche politischen Massnahmen in der Hitliste des Initiativkomitees ganz oben ste­hen, und lokal ver­an­kerte Unternehmen sollen ihre Produkte und Dienstleistungen zum Stromsparen vor­stel­len. SVP-Nationalrat und Initiativ­ko­mi­­tee-Mitglied Markus Hausammann (TG): „Man darf ei­nes nicht vergessen: Effizienz­mass­nahmen nützen dem Verbraucher, schonen das Klima, schaf­­fen Arbeitsplätze im Inland und verringern die Auslandabhängigkeit. Wir schlagen somit meh­­rere Fliegen auf einen Streich.“

Der Bundesrat kommt am Willen des Volkes nicht vorbei

Mit mehr als 128’000 Menschen, welche die Initiative unterschrieben haben, muss der Bun­desrat zur Kenntnis nehmen, dass sein Stromsparziel weit unter den Möglichkeiten liegt und dass die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ambitiösere Zielvorstellungen ha­ben.

„Die Wirtschaft hat noch enormes Potenzial, Strom zu sparen. Wir brauchen Rahmenbe­dingungen, welche die Unternehmen motivieren, in Effizienzmassnahmen zu investieren“, so Gabi Hildesheimer, Mitglied des Initiativ­ko­mi­tees / des Vorstandes und Co-Geschäftsführerin Öbu.

zurück
Pascale Bruderer Wyss

Pascale Bruderer Wyss

Wir alle wissen: Die beste Kilowattstunde ist jene, die wir nicht verbrauchen. Nebst der Nutzung erneuerbarer Energie gilt es deshalb konsequent auf Energieeffizienz zu setzen.
Stefan Peterhans

Stefan Peterhans

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich davon überzeugt bin, dass sich die Energiepolitik mit konkreten Zielen in der Verfassung manifestieren muss. Das Effizienzpotenzial zeigt sich u.a. so: Wärmepumpen produzieren aus 1 KWh Strom 4 KWh Wärme. Elektrodirektheizungen erzeugen aus 1 KWh Strom maximal 1 KWh Wärme.
Konrad Graber

Konrad Graber

Ich bin Mitglied des Komitees, weil gesparte Energie die günstigste Energiequelle darstellt.
Ruedi Meier

Ruedi Meier

Minergie hat gezeigt, dass riesige Effizienzpotenziale im Wärmebereich realisiert werden können (Faktor 4). Beim Strom fehlen erfolgreiche Programme. Die Stromeffizienz-Initiative löst die notwendigen Impulse zum Nutzen von Wirtschaft und Bevölkerung aus.
Felix Gassmann

Felix Gassmann

Die Gebäude der Schweiz verbrauchen 40% des gesamten Energiebedarfs. Die intelligenten Gebäude der Zukunft werden eine viel höhere Energieeffizienz aufweisen und in der Lage sein, Strom zu produzieren und dezentral zu speichern.  Deshalb möchte ich die Stromeffizienz-Initiative begleiten!
Reto Ringger

Reto Ringger

Effizienz im Umgang mit Ressourcen ist ein Wettbewerbsfaktor und ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
Kurt Fluri

Kurt Fluri

Jede Art von Stromproduktion hat ökologische Konsequenzen (z.B. radioaktiver Abfall, CO2-Emissionen oder negative Auswirkungen auf Gewässer und Landschaftsbild). Stromeffizienz ist daher bester Naturschutz und löst Konflikte auf elegante Art und Weise.
Walter Schmid

Walter Schmid

Über Effizienz lässt sich nicht streiten. Also realisieren wir das riesige Stromeffizienz-Potenzial möglichst rasch. Mit Effizienz-Massnahmen kann der Stromverbrauch um einen Drittel gesenkt werden.
Maja Ingold

Maja Ingold

Ich bin Mitglied des Initiativkomitees, weil beim geplanten Umbau der Energieversorgung die Effizienzprojekte das grösste Potenzial haben und keine grossen Zielkonflikte mit den Interessen des Naturschutzes und der Biodiversität entstehen.
Silva Semadeni

Silva Semadeni

Für mich hat bei der Energiewende Stromeffizienz erste Priorität.
Urs Gasche

Urs Gasche

Ich mache im Initiativkomitee mit, weil ich politisch überzeugt bin, dass die verbesserte Energieeffizienz die Grundlage für die neue Energiepolitik sein muss. Als Vertreter der Strombranche ist mein Unternehmen und bin ich bereit, einen  Betrag zur Stromeffizienz zu leisten. Die Initiative fordert klare und allgemeingültige Vorgaben einerseits, will aber die Substitution von fossilen Energieträgern durch effizientere Stromnutzung nicht behindern. Diese Zielsetzungen begrüsse und unterstütze ich.
Cécile Bühlmann

Cécile Bühlmann

Stromeffizienz macht mindestens jede dritte in der Schweiz verbrauchte Kilowattstunde Strom überflüssig. Sie funktioniert störungs- und emissionsfrei rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Da liegt Potenzial brach. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative
Markus Hausammann

Markus Hausammann

Ich bin Mitglied des Komitees, weil die effiziente Stromnutzung eine der Voraussetzungen ist, um unsere Umwelt als natürliche Lebensgrundlage langfristig zu erhalten.
Gabriele Hildesheimer Vuillemin

Gabriele Hildesheimer Vuillemin

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich die erfreuliche Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft weiter stärken will.
Peter Kälin

Peter Kälin

Uns Menschen steht nur eine Welt zur Verfügung, deshalb müssen wir zu ihr Sorge tragen. Als Arzt fordere ich das sofortige Abschalten der menschenfeindlichen AKW. Ich unterstütze die Initiative, da sie die Stromeffizienz und das Stromsparen in die Verfassung aufnimmt.
Nick Beglinger

Nick Beglinger

Energieeffizienz fördert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz
Luc Recordon

Luc Recordon

L’efficacité – en particulier électrique – vient en première ligne de toute stratégie énergétique sérieuse. Avant même de remplacer les vieilles énergies et d’en développer qui soient renouvelables, il faut cesser de gaspiller.
Jürg Grossen

Jürg Grossen

Ich bin Mitglied des Komitees, weil ich als Unternehmer langjährige Erfahrung mit Stromeffizienz habe und ich deshalb vom riesigen Potenzial in diesem Bereich überzeugt bin.
Werner Luginbühl

Werner Luginbühl

Energie, die nicht gebraucht wird, muss nicht importiert werden, muss nicht zum Verbraucher transportiert werden und Pannen können ihr nichts anhaben. Mehr Stromeffizienz = mehr Unabhängigkeit. Darum unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative
Prisca Birrer-Heimo

Prisca Birrer-Heimo

Kostengünstig und umweltfreundlich: Mit Strom, der gar nicht verbraucht wird, sparen die Konsumentinnen und Konsumenten am meisten. Nicht benötigter Strom muss auch nicht produziert werden. Das wiederum entlastet die Umwelt.  Aus diesen Gründen unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative.
Alec von Graffenried

Alec von Graffenried

Effizient ist intelligent! Daher unterstütze ich die Stromeffizienzinitiative.
Ruedi Noser

Ruedi Noser

Die effiziente Stromnutzung bietet eine Fülle an Sparmöglichkeiten, die weder unseren Lebensstil noch unseren Komfort negativ beeinflussen. Es wäre unsinnig, dieses Potenzial nicht zu nutzen.
Isabelle Chevalley

Isabelle Chevalley

Les économies d'électricité sont un bon moyen de créer des emplois locaux et décentralisés.
Barbara Schmid-Federer

Barbara Schmid-Federer

Als Familienfrau liegt mir ein sorgfältiger Umgang mit den knappen Ressourcen am Herzen. Es gibt nichts Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschonenderes als Effizienz. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative aus voller Überzeugung. Die kommenden Generationen werden uns dafür dankbar sein.
Pia Stebler

Pia Stebler

Effizienz ist die sauberste und sicherste Sache der Welt und trägt massgeblich zu einer erfolgreichen Energiewende bei. Deshalb unterstütze ich die Stromeffizienz-Initiative.
Kaspar Schuler

Kaspar Schuler

Mit griffigen Stromeffizienzmassnahmen kann bis 2035 auf die Produktion von 4 bis 6 AKW-Mühleberg verzichtet werden. Dafür setzt die Initiative ein verbindliches Stromverbrauchsziel. Im Gegensatz zu den Bundesvorschlägen gibt es bei der Effizienz so keinen Raum für Zaudern und Zögern mehr.
Franz Xaver Stadelmann

Franz Xaver Stadelmann

Alle verfügbaren Energieformen, speziell Strom, sind wertvolle Güter. Mit ihnen gilt es haushälterisch umzugehen. Mit Stromsparen und Stromeffizienz wird die ethische und schöpfungstheologische Verantwortung wahrgenommen.
miux. Kreative Zusammenarbeit – die bewegt!